Langhaarige und Kurzhaarige, Berufsjugendliche und Ältestenrat, Bodenständige und Flatterhafte, Demente und Nicht-Demente – gerade die Persönlichkeiten und Möglichkeiten der Darsteller sorgen für unaufhaltsame Anregung. Wir fühlen uns wohl bei der Arbeit unter fachlich versierter künstlerischer Leitung und freuen uns auf neue Leute.
Menschen jeden Alters, die Lust haben Theater zu spielen, können teilnehmen.
Entstehung des Theaterlabors
Das Theaterlabor ist als Baustein, der von der Bosch-Stiftung geförderten Reihe Da-Sein zum Thema Demenz entstanden. Dementiell veränderte Menschen, deren Angehörige, Multiplikatoren aus unterschiedlichen Fachbereichen sowie die breite Öffentlichkeit der Region Krefeld beleuchtete die Grundthematik aus verschiedenen Perspektiven und trug sie in die Öffentlichkeit. Sie erreichte die Menschen über den Weg der Kunst durch Berührung, klärte auf und machte für Demenz im nahen Lebensumfeld aufmerksam. Menschen verschiedener Funktionen, Belange und Motivationen partizipierten aktiv und passiv, die strukturelle Vernetzung von Multiplikatoren und Betroffenen wurde gepflegt.
Der Filmregisseur Bodo Beuchel dokumentiert die Zusammenarbeit. Er möchte mit seinem Film eine breite Öffentlichkeit erreichen.
Hintergrundinfo für dementiell Veränderte
Die angehende Theatertherapeutin Nicole Ritter lässt sich auf die Persönlichkeiten und Möglichkeiten der Teilnehmer ein. Dirk Bahnen, bekannt als Berater für dementiell veränderte Menschen, unterstützt die Arbeit tatkräftig und nimmt selbst als Akteur teil. Beide haben praktische Erfahrung mit dementiell veränderten Menschen. Angenehmes Umfeld, geschützter Raum und wiederkehrende Abläufe geben Sicherheit.
Zur Anmeldung: W 1/1-13 Theaterlabor

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